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Demenz

 

Bausteine Demenz

Die angebotenen Bausteine Demenz wollen den eigenen Blick und eigene Haltung für demente Menschen sensibilisieren und konkrete Ideen an die Hand geben um dement Erkrankte im Alltag zu begleiten.

Modul 1  Die kleine Welt der Menschen mit Demenz - wir lernen dementisch denken

Modul 2 Das demenz-balance-Modell -Durch eigenes Erleben Erkenntnis und Einfühlungsvermögen
für Menschen mit Demenz stärken

Modul 3 Brainwalk   wie ich das Gehirn im Laufen auf dem Gang, im Haus oder auch bei Spaziergängen in Schwung halten und Bewegungsimpulse setzen kann

Modul 4 Wenn eine Gabel nicht mehr als Gabel erkannt wird
Bewegungen und Handlungen im Alltag erinnern und anbahnen

 

Kostenloser Vortrag am 10.10.2018

Vortrag im Rahmen der Demenzkampagne im Landkreis Lörrach

Die kleine Welt der Menschen mit Demenz
Wir lernen “dementisch” denken, handeln, kommunizieren

Termin           Di 10.10.2018           18.00 Uhr
Referentin      Theres Dängeli     Master der Gerontologie und Dipl. Erwachsenenbildnerin FH

Menschen mit einer Demenzkrankheit können auf Grund der stetig abbauenden kognitiven Fähigkeiten nur noch eine „kleine Welt“ überschauen. Sie brauchen dann Menschen, die ihre Sprache und ihr Verhalten verstehen: also „dementisch“ denken, „dementisch“ handeln, „dementisch“ kommunizieren.
Im interaktiven Vortrag von Frau Dängeli erfahren Sie etwas über die Krankheitszeichen von Demenz. Sie setzen sich mit „der kleinen Welt“ des Menschen mit Demenz auseinander und vergegenwärtigen sich die Werte und Normen der älterer Generationen, die Ihnen helfen, Menschen mit Demenz in dem was Ihnen wichtig oder sogar als existentiell erscheint, zu erstehen. Damit sind Sie in der Lage dem Menschen mit Demenz in seiner „kleinen Welt“ zu unterstützen.

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Die kleine Welt der Menschen mit Demenz
Wir lernen “dementisch” denken, handeln, kommunizieren

 

Termin           Di 11.10.2018           09.00 bis 16.30 Uhr
Gebühr 
        98,00 €
Referentin
      Theres Dängeli     Master der Gerontologie und Dipl. Erwachsenenbildnerin FH

Menschen mit einer Demenzkrankheit können auf Grund der stetig abbauenden kognitiven Fähigkeiten nur noch eine „kleine Welt“ überschauen. Es ist notwendig, dass Menschen, seien es Pflegefachpersonen, Begleitpersonen und Angehörige, die Sprache und das Verhalten der Menschen mit Demenz verstehen können.

Also „dementisch“ denken, „dementisch“ handeln, „dementisch“ kommunizieren

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

Wissen

  • Die Krankheitszeichen einer Demenzkrankheit kennen
  • Sich mit dem Begriff „die kleine Welt“ des Menschen mit Demenz auseinander setzen
  • Die Werte und Normen der älterer Generationen kennen

Fertigkeiten

  • In der Lage sein das „dementische“ Denken, Handeln und Kommunizieren im Alltag zu verstehen
  • Detailliert das Verhalten des Menschen mit Demenz zu analysieren
  • In der Lage sein dem Menschen mit Demenz in seiner „kleinen Welt“ zu unterstützen
  • Die unterschiedlichen Möglichkeiten kennen dem Gegenüber „echtes Interesse“ zu vermitteln

Personale Kompetenzen

Sozialkompetenzen

  • „Tun und Lassen“ im Team fachlich begründen
  • Eine Vorbildfunktion anderen gegenüber übernehmen
  • Eine achtungsvolle Haltung anderen Menschen einnehmen
  • „Echtes Interesse“ für das Lebenswerk ihres Gegenübers haben

Selbstkompetenzen

  • Die TN reflektiert regelmässig ihre tägliche Arbeit mit Menschen
  • Die TN ist fähig verschiedene Blickwinkel einzunehmen und daraus das nötige Verständnis für den anderen Menschen zu entwickeln
  • Die TN ist sich bewusst, dass das „dementisch“ Denken nicht mit ihrem Denken übereinstimmt und kann dies begründen

 

Brainwalk   wie ich das Gehirn im Laufen auf dem Gang, im Haus oder auch bei Spaziergängen in Schwung halten und Bewegungsimpulse setzen kann

 

Termin  14.06.2018                   09.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr  98,-€

Referent  N.N.

 

Wenn eine Gabel nicht mehr als Gabel erkannt wird
Bewegungen und Handlungen im Alltag erinnern und anbahnen

 

Termin  22.11.2018  09.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr  98,-€

Referent  N.N. 

 

Demenz ist eine Krankheit, die die kognitiven Leistungen der Menschen zunehmend einschränkt, d.h. das Erkennen (Kognition) von sich und der Welt wird mehr und mehr eingeschränkt. Über die Sinnesorgane kommen bei Demenzerkrankten immer weniger Informationen an, Reize werden nicht mehr aufgenommen und verarbeitet.

Eine Gabel wird nicht mehr als Werkzeug zur Nahrungsaufnahme wahrgenommen, das Erkennen eines Kleidungsstücks und die damit verbundenen Bewegungen es anzuziehen alleine unmöglich.

 

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Durch gezielte Aktivitäten Menschen mit Demenz gezielt zu den genannten Aktivitäten ermutigen
  • Handlungen im Alltag erinnern und anbahnen
  • Das Erleben bewusst gestalten und Körperempfinden fördern

 

 

Das Auge isst mit

Termin          16.10.2018       09.00 bis 16.30 Uhr
Gebühr          98,00 €
Referentin       Gabi Holzmann
      Hauswirtschaftsleiterin, Fachwirtin für Reinigungs- und
                                                          Hygienemanagement (FIGR), Sozialfachwirtin und
                                                          Dozentin für Hauswirtschaft

Genuss der Mahlzeiten bedeutet sehen, hören, schmecken, fühlen und riechen.

Wie die Mahlzeiten gestaltet werden können, damit die Freude und Lust am Essen

und Genießen erhalten bleibt, werden Sie selbst erfahren. Zudem bekommen Sie Informationen, wie der Geschmack beeinflusst wird und sich im Laufe eines Lebens verändert. Es werden Möglichkeiten der Nahrungsdarbietung für BewohnerInnen und Pflegende vermittelt die sie erleichtern, die Eigenständigkeit fördern und soweit wie möglich erhalten.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Eine bedarfsgerechte Verpflegung planen
    • Geeignete Hilfsmittel kennen, um die Eigenständigkeit soweit wie möglich zu erhalten
  • Fertigkeiten
    • Eine bedarfsgerechte Verpflegung gestalten
    • Eine förderliche Atmosphäre bei und für die Essenseinnahme schaffen
    • Geeignete Hilfsmittel bei der Verpflegung einsetzen

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigen
    • Wertschätzender Umgang mit dem Bewohner pflegen
  • Selbstkompetenzen
    • Aufgrund der eigenen Erfahrungen sich auf den Bewohner einstellen können

 

Das demenz-balance-Modell
Durch eigenes Erleben Erkenntnis und Einfühlungsvermögen
für Menschen mit Demenz stärken

Termin          08.05.2018          9.00 bis 16.30 Uhr.
Gebühr          115,00 € (lizensiert)
Referentin        Monika Bringe
      Diplom-Pädagogin und Leiterin eines häuslichen             
                             Betreuungsdienstes für Menschen mit Demenz                                                                                      Multiprofessionelle Versorgung von Menschen mit Demenz (M.A.)     

Verschiedene konzeptionelle Ansätze haben sich in der Arbeit und im Kontakt mit Menschen mit Demenz als für beide Seiten hilfreich erwiesen. Dazu gehört auch der personenzentrierte Ansatz von Tom Kitwood, welcher den theoretischen Hintergrund der Fortbildung bildet.

Menschen mit Demenz verlieren bei fortschreitender Verlauf unter anderem ihre Fähigkeit Wünsche und Bedürfnisse zu kommunizieren. Jedoch wissen wir heute, dass Gefühle sowie Affekte und damit einhergehende Bedürfnisse erhalten bleiben. Die Fortbildung setzt beim eigenen Erleben der Teilnehmenden an, um sich diesen Fragestellungen zu nähern. Darauf folgt der Transfer in die Arbeit mit dementiell erkrankten Menschen.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Elementare Grundlagen des personenzentrierten Ansatzes nach Tom Kitwood kennen
  • Fertigkeiten
    • An der eigenen Person gemachte Erfahrungen in die berufliche Praxis integrieren
    • Gefühle und Bedürfnisse von Menschen mit Demenz reflektieren und das eigene Reagieren hierauf überprüfen

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Eigene Erfahrungen und Kenntnisse im Team reflektieren
    • Eigene Haltung von Wertschätzung und Respekt gegenüber den BewohnerInnen vertiefen
  • Selbstkompetenzen
    • Den Wissenserwerb als Beitrag zu persönlichem Wachstum erfahren
    • Eigenes Verhalten reflektieren und es gegebenenfalls auf Grundlage der gemachten eigenen Erfahrungen anpassen

 

Kalte Küche 

Termin  17.10.2018  09.00 bis 16.30 Uhr

Gebühr  98,00 €

Referentin Gabi Holzmann Hauswirtschaftsleiterin, Fachwirtin für Reinigungs- und  Hygienemanagement (FIGR), Sozialfachwirtin und Dozentin für Hauswirtschaft

Was kochen wir heute?

Eine Frage, die sich täglich auf´s Neue stellt, wenn es um die Zubereitung von in der Kindertageseinrichtung geht.

Oftmals werden die warmen Speisenkomponenten angeliefert und es gilt die kalten Komponenten wie Salat und Dessert selbst zu zubereiten. Dabei sollen diese vielfältig, abwechslungsreich, schmackhaft und ansprechend sein.

Ziel des Seminars ist es, Ihnen neue Ideen für den Alltag zu vermitteln.

Zu erwerbende Kompetenzen

  • Auswahl entsprechend der Saison, der Region, der Kultur und der Ernährungsgewohnheiten treffen
  • Auswahl entsprechend der warmen Komponenten zusammenstellen können
  • Vor- und Nachspeisen vielfältig, abwechslungsreich und ausreichend zubereiten

 

Biografiearbeit

Termin               n.A.          jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr
Gebühr               140,00 €
Referentin             Barbara Huß-Vorholzer      
Pflegefachkraft, Pflegeberaterin

Biografiearbeit ist Erinnerungsarbeit. Die Biografie eines Menschen ist der Schlüssel zu seinem Denken und Handeln im Alter. Um die Menschen in unserem Pflegealltag besser verstehen zu können, ist es wichtig zu wissen, welche Lebensgeschichte hinter welchem Menschen steht. Im Biografiegespräch können Fragen und Antworten z.B. zu den Gewohnheiten, Vorlieben, Hobbies, Beruf, Familie, Heimat, Freundeskreis etc. den Lebensfaden deutlich machen. Es kann durchaus möglich sein, dass eine Melodie, ein Gegenstand, ein Bild, eine Stimme, ein bestimmter Geruch oder ein Essen die BewohnerIn an zurückliegende Ereignisse erinnert und Situationen im Pflegealltag auslöst, die wir auf den ersten Blick nicht nachvollziehen können. Aufgabe der Pflegenden sollte es sein, die Welt aus den Augen der BewohnerIn zu sehen und mögliche Ursachen für deren Verhalten herauszufinden.

Der Kurs setzt sich aus einem Grund- und einen Aufbaukurs zusammen.

Zu erwerbende Kompetenzen

Fachliche Kompetenzen

  • Wissen
    • Grundkenntnisse und Bedeutung der Biografiearbeit und deren Ausrichtung auf die Zukunft kennen
    • Die Dynamik familiärer Systeme und deren Auswirkung auf die professionelle Beziehung kennen
  • Fertigkeiten
    • Informationen als Bezugsperson beobachten, recherchieren, bündeln und austauschen
    • Erworbenes Wissen über die BewohnerIn in den Pflegealltag integrieren und Handlungslogiken erkennen
    • Lebens-, Musik- und Essbiografien erstellen
    • Eine Biografiemappe erstellen und gestalten

Personale Kompetenzen

  • Sozialkompetenzen
    • Gespräche gezielt mit einem Gesprächsleitfaden führen
    • Wissens- und Erfahrungstransfer an das Team weitergeben
  • Selbstkompetenzen
    • Empathische Grundhaltung gegenüber BewohnerInnen und Angehörigen im Biografiegespräch einnehmen
    • Partnerschaftliche Gespräche führen in der die Wahrnehmung und das Respektieren der Privatsphäre im Vordergrund stehen